Kurz ist das Leben, lang ist die Kunst

Und weil’s so schön (kurz) ist…

endlichverstehen

Das ist der vielleicht schönste Satz, der uns von dem altgriechischen Arzt und Philosophen Hippokrates überliefert ist. Kein Wunder, dass Harald Weinrich ihn als Ausgangspunkt für sein Buch genommen hat. Hippokrates war Philosoph, Dichter und Arzt zugleich. Er ist bis heute für seine Aphorismen bekannt. Wahrscheinlich kommt Eckart von Hirschhausen einer modernen Version von Hippokrates am nächsten.

Das Leben ist auch heute noch kurz. Auch wenn wir länger leben als jemals zuvor. Daher dreht sich auch in Harald Weinrichs Buch Knappe Zeit alles um’s Leben. Mit einem unglaublichen Gespür für das Detail kann Weinrich sämtliche Literaturbezüge in den Alltag zurückführen. Egal ob Seneca,Dante, Goethe, Franklin, Heidegger oder Jules Verne.

Das Buch ist ein Ritt durch die Kultur- und Literaturgeschichte von den Griechen bis heute. Angeblich wurde die Zeit seit Aristoteles räumlich gedacht. Erst bei dem französischen Philosophen Henri Bergson soll sie ohne Räumlichkeit gedacht…

Ursprünglichen Post anzeigen 219 weitere Wörter

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